Liebes NRW-Schulministerium

Ich bin Vater eines elfjährigen Gymnasiasten, und seit Beginn der Coronavirus-Pandemie achten wir als Familie sehr genau darauf, die Regeln und Vorgaben der Regierung einzuhalten. Ich möchte hier einmal meine persönlichen Gedanken zu Ihrem Umgang mit meinem Kind, uns Eltern und der Corona-Krise niederschreiben.

Diese Gedanken sind natürlich nur meine Gedanken. Und ich kann sie auch nur auf unser Leben und unsere Schule beziehen. Ich bin kein Pädagoge, ich sitze nicht im Ministerium und kenne daher auch nicht „das große Ganze“, und ich bin kein Virologe oder Arzt.

Dennoch beschäftigt mich diese ganze Geschichte – wie viele Andere auch. Und irgendwie muss ich mir das Alles mal vom Herzen schreiben.

Seit Monaten hat unser Sohn keinen regelmäßigen Unterricht mehr besuchen können und wurde zum Großteil von meiner Frau unterrichtet. Seit Monaten fragen wir uns, wie die Vermittlung des Unterrichtsstoffes laut Lehrplan denn nach den Sommerferien weitergehen soll, wenn die Monate vor den Ferien schon so chaotisch waren.

Wir waren voller Hoffnung, dass die Sommerferien seitens der Landesregierung dafür genutzt werden, Konzepte für die Schulen zu erarbeiten, welche einen vernünftigen und sicheren Schulbesuch ermöglichen.

Uns ist natürlich klar, dass eine Schule nur ein begrenztes Raumangebot besitzt und die Abstandsregeln wohl oftmals nicht eingehalten werden können. Daher dachten wir uns (wohl eher naiv), dass die Schulen bzw. das Schulministerium über alternative Möglichkeiten des Unterrichts nachdenken würden.

Natürlich warteten wir fast die gesamten Sommerferien darauf, von Ihnen zu hören und zu erfahren, wie unser Kind nach den Sommerferien in der nächsten Jahrgangsstufe unterrichtet werden wird.

Ihr „Gesamtkonzept für den Start in einen angepassten Schulbetrieb“ vom 03.08.2020 habe ich mir zu Gemüte geführt und empfinde es, gelinde gesagt, als Frechheit, den Schülern und uns Eltern so einen unausgegorenen Humbug vor die Füße zu werfen.

In Ihrer Pressemitteilung schreiben Sie:

Sollte aufgrund des Infektionsgeschehens auch nach Ausschöpfen aller Möglichkeiten an einer Schule phasenweise kein Präsenzunterricht für alle Schülerinnen und Schüler möglich sein, findet verpflichtender Unterricht auf Distanz statt.

Pressemitteilung des Schulministeriums NRW vom 03.08.2020

Soll heißen: Wenn die Schulen wieder schließen müssen, weil die Infektionszahlen steigen, dann geht derselbe Mist von vorne los? Es „findet verpflichtender Unterricht auf Distanz statt“? Etwa so wie bisher? Wie sah denn bisher – zumindest an unserer Schule – der Unterricht auf Distanz aus? Ich will es Ihnen einmal grob erklären.

Unterricht auf Distanz

Der „Unterricht auf Distanz“ sah bei uns ganz drollig aus. Es lief nämlich so ab, dass die Lehrer*innen ihre Aufgaben in ein Online-Tool namens moodle ein, und die Schüler durften diese Aufgaben dann abarbeiten. Das lief anfangs noch relativ geschmeidig, denn es wurde der Stoff wiederholt, der vor der „Zwangspause“ behandelt wurde.

Aber natürlich muss auch der Lehrplan beachtet werden, so dass irgendwann auch neuer Stoff dazu kam. Hier fand – bis auf sehr wenige Ausnahmen – überhaupt keine Vermittlung des Stoffs durch Fachlehrer statt. Einzig unser Mathematik-Lehrer hat sich die Mühe gemacht, mit selbstgemachten Videos den Kindern den neuen Stoff näher zu bringen.

Ein Video-Unterricht via Online-Tool hat nicht stattgefunden. Leider. Wieso geht so etwas nicht? Wieso kann sich der Fachlehrer (man denke sich von hier an bitte das *in bzw. *innen) nicht wenigstens hinsetzen und mit den Kids Fragen besprechen und den Lehrstoff vermitteln?

Lehrer sollten, auch wenn sie älter sind, die Technik soweit beherrschen, dass sie imstande sind, unsere Kinder zu unterrichten. Wieso ich das so hart sage? Weil ich davon ausgehe, dass Lehrer eine gewisse Intelligenz mitbringen müssen, um lehren zu dürfen. Und mit ein wenig Intelligenz kann man sich an einen Rechner setzen und via Software eine Unterhaltung führen.

Ich möchte es einmal sehr direkt sagen: Das Einstellen von Aufgaben ist NICHT GLEICH unterrichten!

Wenn es wirklich wieder soweit kommen sollte, dass die Kinder quasi im Homeoffice sitzen, dann kann es nicht angehen, dass wieder nur Aufgaben online bereitgestellt werden, welche die Kinder dann abarbeiten müssen. Das ist kein digitaler Unterricht.

Die Leistungsbewertung erstreckt sich auch auf die im Distanzunterricht vermittelten Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten der Schülerinnen und Schüler.

Informationen zum Schulstart 2020, Schulministerium NRW

Und GENAU DAS ist das Problem. Ich frage mich ernsthaft, was in den Köpfen der Entscheider vorgeht, wenn so etwas entschieden wird. Das geht komplett am echten Leben vorbei – zumindest an unserer Schule.

Angenommen, der „Unterricht auf Distanz“ würde so aussehen, wie er an unserer Schule vor den Ferien aussah, würde eine Leistung bewertet werden, die zu einem Großteil durch die Eltern bzw. die Schüler selbst erbracht worden wäre.

Ein Lehren bzw. eine Wissensvermittlung fand bisher nur zu einem sehr kleinen Teil statt, da die Aufgaben bisher ausnahmslos ohne Erklärungen bzw. Anmerkungen der Lehrer bereitgestellt wurden.

Die gemeinsame Erklärung des Präsidenten der Kultusministerkonferenz und der Vorsitzenden der Bildungs- und Lehrergewerkschaften sowie ihrer Spitzenorganisationen Deutscher Gewerkschaftsbund DGB und DBB – Beamtenbund und Tarifunion sagt:

Die Qualität einer guten Schule und die Wirksamkeit eines guten Unterrichts werden entscheidend durch die professionellen und die menschlichen Fähigkeiten von Lehrerinnen
und Lehrern geprägt. Für die berufliche Arbeit sind umfassende fachwissenschaftliche wie auch pädagogisch-didaktische und soziologisch-psychologische Kompetenzen sowie kommunikative und soziale Fähigkeiten erforderlich.
Schülerinnen und Schüler müssen spüren, dass ihre Lehrerinnen und Lehrer ”ein Herz” für
sie haben, sich für ihre individuellen Lebensbedingungen und Lernmöglichkeiten interessieren und sie entsprechend fördern und motivieren, sie fordern, aber nicht überfordern.

Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 5.10.2000

Wie sollen Lehrkräfte während des Distanzunterrichts den Schülern zeigen, dass sie „ein Herz“ für sie haben und sich für die individuellen Lebensbedingungen und Lernmöglichkeiten interessieren, wenn ein persönliches Miteinander nicht stattfindet?

Im Rahmen einer Gruppen-Videokonferenz kann ein Lehrer die Schüler sehen, mit ihnen auch nonverbal kommunizieren, „fragende Gesichter“ erkennen und sehen, welcher Schüler eventuell noch weitere Erklärung benötigt.

Oftmals können Eltern gar nicht, oder nicht in ausreichendem Maße, den Kindern beim Lernen helfen. Ich denke, das trifft insbesondere auf die oberen Jahrgänge zu – aber auch bei jüngeren Kindern sind manche Eltern sicherlich schon im Grenzbereich. Und: wir Eltern haben den Beruf des Lehrers oftmals nicht erlernt – uns fehlt schlicht und ergreifend das Fachwissen.

Aber: [ironie] das Schulministerium hat ja daran gedacht, dass das Lernen auf Distanz möglich sein soll, denn Bund, Land und Kommunen haben umfangreiche Mittel bereitgestellt, um Lehrer und Schüler mit entsprechenden Geräten auszustatten. [/ironie]

[findet verpflichtender Unterricht auf Distanz statt.]
Dafür wird die digitale Ausstattung an Schulen verbessert: Bund, Land und Kommunen haben umfangreiche Finanzmittel bereitgestellt, um sowohl alle rund 200.000 Lehrkräfte als auch die Schülerinnen und Schüler, die bislang nicht über ein digitales Endgerät verfügen, mit einem solchen auszustatten.

Pressemitteilung des Schulministeriums NRW vom 03.08.2020

Zumindest an unserer Schule fand bisher keine Befragung der Eltern statt, ob das Kind über ein digitales Endgerät verfügt. Woher wissen die Schulen dann, welche Familien hier Unterstützung benötigen?

Und selbst wenn alle Schüler und Lehrer ein solches Gerät besitzen sollten: existieren denn Softwarelösungen, die das Lernen auf Distanz einheitlich und effizient ermöglichen? Oder wird es wieder so sein, dass die Schüler ihre Aufgaben bereitgestellt bekommen und dann auf sich allein gestellt sind?

Und wie findet die Kommunikation zwischen Lehrkraft und Schülern statt? An unserer Schule ist es so, dass manche Lehrer per E-Mail kommunizieren möchten, andere wiederum möchten nur über die Online-Software Nachrichten erhalten. Eine Lehrerin sagte auf telefonische Nachfrage, wieso sie auf die E-Mail des Schülers nicht antworte, dass sie nicht alle E-Mails beantworten könne. Schade. Sehr, sehr schade.

Und mal angenommen, es existiert eine Lösung für den Distanzunterricht und alle Schüler und Lehrer besitzen ein passendes „digitales Endgerät“: Wurde die Lehrerschaft denn innerhalb der Ferien geschult, wie diese Software zu nutzen ist?

Thema: Präsenzunterricht

Okay, gehen wir aber mal davon aus, dass es keinen Distanzunterricht geben wird, da das Infektionsgeschehen einen Präsenzunterricht zulässt. Wie geht es weiter?

Vorweg: Ich bin definitiv für den Präsenzunterricht und glaube, dass dieser zurzeit nicht durch Distanzunterricht zu ersetzen ist.

Laut der Stellungnahme des Schulministeriums NRW sollen alle Schüler, erst einmal befristet bis zum 31.08.2020, auf dem gesamten Schulgelände einen Mund-Nase-Schutz tragen. Das gilt ausdrücklich auch für den Unterricht im Klassenraum.

An allen weiterführenden und berufsbildenden Schulen besteht im Schulgebäude und auf dem Schulgelände für alle Schülerinnen und Schüler sowie für alle weiteren Personen ebenfalls eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung. Sie gilt für die Schülerinnen und Schüler an den vorgenannten Schulen grundsätzlich auch für den Unterrichtsbetrieb auf den festen Sitzplätzen in den Unterrichts- und Kursräumen. Soweit Lehrkräfte im Unterrichtsgeschehen den empfohlenen Mindestabstand von 1,5 Meter nicht sicherstellen können, haben auch diese eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen.

Informationen zum Schulstart 2020, Schulministerium NRW

Soll heißen: Schüler und Schülerinnen ab Klasse 5 haben für die gesamte Zeit, die sie in der Schule bzw. auf dem Schulgelände zubringen, einen Mund-Nase-Schutz zu tragen. Die Lehrer aber nur, wenn sie den Mindestabstand von 1,50 Metern nicht einhalten können.

Ich darf also meinem Kind erklären, wieso es nun nicht nur beim Einkaufen, Bus fahren und sonstwo einen Mund-Nase-Schutz tragen muss, sondern auch den ganzen Tag in der Schule, während der Lehrer vorne munter ohne Mund-Nase-Schutz spricht.

Sollte ein Lehrer dies tun, ist das nicht nur respektlos den Schülern gegenüber, sondern in meinen Augen auch gefährlich und fahrlässig.

Mal ganz von der Gefahr abgesehen: manchen von uns – mir zumindest – fällt es schon nach einer halben Stunde mit Mund-Nase-Schutz schwer, das Ding zu mögen und es mir nicht vom Gesicht zu reißen. Auch wenn ich den Sinn sehe, den MNS zu tragen – es ist nicht unbedingt angenehm. Wenn ich mir vorstelle, ich müsste ihn nun sechs Stunden am Stück tragen, wird mir ganz anders.

Ich glaube, dass es hier andere Wege geben kann, den Unterricht zu gestalten. Wie wäre es zum Beispiel mit einem „Schichtbetrieb“ in den Schulen? So könnten kleinere Gruppen unterrichtet und die Sicherheitsabstände eingehalten werden.

Natürlich könnte in einem solchen „Schichtbetrieb“ kein voller Unterricht stattfinden, aber ich denke, dass zeitweise auf einige Fächer verzichtet werden kann (Religion, Sport, Religion, Musik, Religion, ….).

Wenn dass die Hauptfächer abgedeckt werden können und der Lehrplan in diesen Fächern dann auch im Präsenzunterricht eingehalten werden kann, ist doch schon vieles geschafft.

Oder man könnte auch, wie es früher einmal war, den Samstag wieder als Schultag in Betracht ziehen. Was spricht dagegen?

Von den Eltern wird viel Flexibilität erwartet. Die Kinder mussten von den Eltern beaufsichtigt und unterrichtet werden, wenn sie normalerweise in der Schule wären. Hier musste u.a. die Arbeitsstelle umgeplant oder vielleicht sogar aufgegeben werden.

Wie sieht es aber mit der Flexibilität des Lehrkörpers aus? Besteht hier die Bereitschaft, in schwierigen Zeiten auch etwas ungewöhnliche Wege zu gehen? Oder können die Lehrer, selbst wenn sie wollten, gar nichts anders machen, weil ihnen die Hände seitens der Landesregierung gebunden sind?

Wichtig: Das hier ist kein Lehrer-Bashing. Ich habe sehr engagierte Lehrer an der Schule meines Sohnes gesehen und weiß deren Einsatz wirklich sehr zu schätzen. Mehr als einmal hat der Mathelehrer meinem Sohn ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert. Viele Lehrer geben auch ermutigende Rückmeldung per Mail oder Online-Tool – und das tut gut.

Aber ich glaube, dass die Kinder selbst in dieser Zeit zu sehr in Vergessenheit geraten. Es wird viel über den Unterricht und Maßnahmen diskutiert, aber wie es den Kindern wirklich geht – das wird leider zu stark vernachlässigt.

Ich glaube, dass diese Situation für die Kinder sehr schwer ist. Und sie werden, zumindest nach meiner Einschätzung, mit ihren schulischen Problemen zu sehr allein gelassen („Hier sind die Aufgaben – mach mal…“, egal, ob der Schüler es kann oder nicht). Das persönliche Miteinander zwischen Lehrer und Schüler fehlt etwas.

Ich hoffe, dass dies besser wird, wenn die Schüler wieder in der Schule unterrichtet werden. Ich hoffe aber auch, dass dieser Unterricht ganz schnell so umgesetzt wird, dass er aushaltbar wird. Zumindest am Sitzplatz ohne Maske, in kleineren Gruppen und mit den Lehrern als Vorbild.

FFMPEG: Creating a video from JPG images on the command line

So I have this directory filled with 102.766 webcam stills in JPG format. I want to convert these images into a nice AVI video file on my linux machine.

To do this, I simply call the following line on my command line from inside the directory where my images are in. The images do not have to be numbered squentially for this to work.

ffmpeg -pattern_type glob -framerate 60 -i '*.jpg'  -vcodec mpeg4 foo.avi

This produces a video with a framerate of 60 fps – which is really nice for my webcam „timelapse“ video. The webcam I saved the images from makes one frame every minute, so I get a whole hour of footage into one second of video.

How to easily unlike all pages on Facebook in 2020

You want to unlike all pages you have ever like on Facebook in one go? It’s simple!

First, go to your facebook profile page’s „likes“ section.

https://www.facebook.com/YOUR_USER_NAME/likes

Use the „page down“ key to movbe to the bottom of the page. facebook is lazy loaing your likes asynchronously, so it may take a while to show all your likes.

Once you reached the end of your likes, open your browser console by hitting the F12 key in Google’s Chrome browser. Just ignore the big red „STOPP“. Trust me, I’m a software developer…

The console input looks like this…

Now copy and paste the following into the console:

var buttons = document.getElementsByClassName('PageLikedButton');

This code will collect all your like buttons in an array.

Copy and paste the following code to open all like button popovers:

for(let button of buttons){button.click();};

To simply click on every „unlike“ in every popover, simply paste the following code into the console:

var unlikes = document.getElementsByClassName('itemLabel');
// UPDATED: trigger click on all unlike popovers
Array.from(unlikes).forEach(unlike => {
 if(unlike.textContent === 'unlike') {
  unlike.click()
    }
})

There you go – all your likes have been removed.

Just so Google knows what to show this page for, I will simply add a few more search queries that may suit the content of this page. This doesn’t matter to you, though.

  • Batch Unlike Facebook Likes
  • Remove all facebook likes
  • Unlike all my facebook pages
  • Mass unlike facebook likes

Alle Facebook-Likes auf einmal löschen (Seiten unliken) in 2020

Du willst schnell und ganz easy alle Facebook-Likes auf einmal löschen? Klar, geht :) Drei Schritte, mehr braucht es nicht.

Gehe als erstes auf Deine Profilseite und dort zur „Likes“-Sektion. Du kannst dazu die folgende URL anpassen.

https://www.facebook.com/DEINBENUTZERNAME/likes

Nutze jetzt die „Bild-Runter“-Taste Deiner Tastatur, um alle Likes anzuzeigen. Diese werden asynchron nachgeladen, wenn Du das Ende der Seite erreichst. Das kann schon etwas dauern.

Wenn Du am Ende der Seite bist, öffne die Browser-Konsole (F12 im Chrome) und ignoriere das große, rote „STOPP“. Trust me, I’m a software developer…

Jetzt copy / paste den folgenden Code in die Konsole:

So sieht die Konsole aus…
var buttons = document.getElementsByClassName('PageLikedButton');

Das sammelt alle „Like“-Buttons in ein Array. Paste danach die folgende Code-Zeile in die Konsole:

for(let button of buttons){button.click();};

Die Popovers öffnen sich… und jetzt zum Schluss all das hier in die Konsole pasten.

var unlikes = document.getElementsByClassName('itemLabel');
// UPDATED: trigger click on all unlike popovers
Array.from(unlikes).forEach(unlike => {
 if(unlike.textContent === 'Gefällt mir nicht mehr') {
  unlike.click()
    }
})

Zack. Gerne :)