Online Marketing mit Herz

Online-Marketer mit Herz

Ich schreibe ja hier auf meinem Blog des öfteren über Länder und Menschen, die mich beeindruckt haben und/ oder aktuell beeindrucken. Heute möchte ich euch mal einen Menschen vorstellen, der mir in mancher Sicht – soweit das für einen mir persönlich unbekannten Menschen möglich ist – ein Vorbild ist.  Ich bin ja ein Online-Mensch. Ich verdiene mein Geld mit der Programmierung von Websites, und interessiere mich „nebenbei“ natürlich auch für Online-Marketing, Suchmaschinenoptimierung und alles, was dazu gehört. Aus diesem Grund bin ich in so manchen Facebook-Gruppen aktiv, in denen es um eben diese Themen geht. ich versuche, dort möglichst viel über die technischen Hintergründe der Optimierung von Websites zu lernen, um diese auf meinen Nischenseiten und natürlich auch im Berufsleben umzusetzen, um die Seiten noch besser, noch schneller zu machen und im Ranking nach oben zu bringen.

Es gibt Blender – und echte Marketer mit Herz

In diesen Gruppen gibt es natürlich auch viele Blender. Das sind die Leute, die versuchen, mit möglichst vielen Fachbegriffen und schwülstigen Aussagen die armen Würste / Anfänger unter den Nischenseiten-Betreibern dazu zu bringen, ihre überteuerten Online-Kurse zu kaufen. Solche Kurse gibt es (leider) wie Sand am Meer. Die Kurse haben so interessante Titel wie etwa „So erstellst Du Deine Nischenseite in 2 Tagen und kannst davon leben“, „Die erste Million in einem Jahr als Amazon Affiliate“ oder „Wie mir meine Nische meinen Lambo zahlt“ Mein Tipp: Fallt nicht auf Blender rein. Es gibt sehr gute Tutorials, die nichts kosten. Es gibt viele Informationen, die im Netz frei verfügbar sind. Oder kommt in die Facebook-Gruppen, um dort zu lernen. Hier werden euch Antworten auf eure Fragen gegeben – und zwar für lau. Meine Lieblingsgruppen auf Facebook:  In der ersten Gruppe könnt ihr sehr viel lernen. Dort sind Menschen aktiv, die wissen, wie der Hase im Nischenseiten-Business (und nicht nur dort) läuft. Wenn ihr also Nischenseiten betreiben wollt oder eure Nischenseiten nach vorne bringen wollt: Tut euch einen Gefallen und werdet in dieser Gruppe Mitglied.

Marketer mit Herz und Ahnung

Neben den ganzen Blendern gibt es sie also: Die Marketer, die Ahnung von dieser Materie haben und ihr wissen auch gerne weitergeben, um Neulingen den Start zu erleichtern. Es fühlt sich schon fast so an, als wäre man in einem Club. Man „kennt sich“ untereinander, man weiss, wer bei welchem Thema helfen kann, man ahnt schon, wer wie auf welche Aussagen reagieren wird. Es ist oftmals lustig, manchmal sarkastisch, aber immer hilfreich. Michael SchöttlerEin Mann ist mir dabei besonders aufgefallen. Sein Name: Michael Schöttler. Michael ist der Geschäftsführer der imwebsein GmbH, einer Agentur spezialisiert auf KMU. Michael teilt sein Wissen, hilft anderen weiter und macht nicht – wie manche andere – nur dumme Sprüche und sarkastische Kommentare.

papa.online

Er hat vor ein paar Monaten das Portal papa.online aufgezogen – und zwar mit Herzblut. Er hat viel Arbeit und eine Menge Geld (laut eigener Aussage allein 15.000 Euro für die ersten 250 Ratgeber-Texte) in den Aufbau des Portals gesteckt – und tut dies natürlich noch immer. Doch warum schreibe ich das eigentlich? Bekomme ich dafür Geld? Nein. Anerkennung? Wohl auch nicht. Ich schreibe das, weil ich es sehr, sehr geil finde, wie offen Michael mit dem Aufbau seines Portals umgeht, anhand des Beispiels seines Portals Tipps und Tricks für andere Menschen gibt und auch seine Ziele mit dem Portal offenlegt. Nicht viele Menschen ziehen etwas in dieser Größenordnung auf und plaudern öffentlich über Geld, SEO-Taktiken, Social Media Marketin und technische Strategien, welche die Site nach vorne bringen können (und werden). Ihr fragt, wo der Michael so offen darüber plaudert? Zum Beispiel hier in seinem über einstündigen Facebook-Live-Video.

Und wo bleibt das Herz?

Das Herz in der ganzen Geschichte ist genau dort, vor Deinen Augen. Nicht nur, dass er bereitwillig sehr viele Informationen online mit uns teilt. Er macht dies auch für lau, kostenlos, für lulu. Was ich aber noch viel wichtiger finde ist, dass er ein Portal aufzieht, weil er sich mit den Inhalten, den Themen des Portals identifiziert. Er ist vor kurzem zum zweiten Mal Papa geworden und versteht daher, wie seine Zielgruppe tickt, welche Fragen werdende und auch seiende Papas haben. Er kennt die Nöte, Ängste und Sorgen von Papas. Und darum ist er auch der Richtige, um so ein Portal aufzuziehen.

Nochmal mit Herz – volle Kanne

Gestern hat Michael – beziehungsweise seine Facebook-Seite von papa.online – einen Post abgesetzt, den ich absolut geil finde. Darin verlinkt er auf eine Unterseite seiner Website, auf der es darum geht, Vätern in Not zu helfen. Titel der Seite: papa.online hilft papa.online hilft Um es kurz zu machen: Michael möchte mit seinem Portal Vätern mit kranken Kindern oder in schwierigen Situationen helfen. Zitat:
Als Privatmensch und Papa bin in der glücklichen Lage, zwei gesunde und muntere Kinder zu haben. Eines davon im Wechselmodell ganz fair zu 50 %, eines mit meiner Frau zusammen zuhause. Beruflich bin ich etabliert und insgesamt kann ich nicht klagen. Leider ist dies nicht bei allen Vätern so. Viele Papas haben es im Leben weitaus schwerer und oftmals fehlt etwas, um das Leben etwas leichter zu gestalten. Deshalb möchte ich meinen Teil dazu beitragen, anderen Vätern und deren Kindern zu helfen. Mit papa.online habe ich die Reichweite dies tu tun – darum habe ich das Herzensprojekt „papa.online hilft“ ins Leben gerufen.
Ich finde, dass dies eine sehr gute Aktion ist, die Beachtung finden sollte. Aus diesem Grund teile ich das hier auf meinem Blog – und möchte euch bitten, den Link zu seiner Seite ebenfalls zu teilen. Nicht, damit er mehr Visits bekommt. Sondern, um Vätern, die in Not sind, unter die Arme zu greifen. Zum Beispiel hat papa.online/ Michael eine Facebook Gruppe für Väter von Sternenkindern ins Leben gerufen, nachdem er eine E-Mail von einem betroffenen Mann erhalten hat, der sich gerne mit anderen Männern austauschen möchte, die dies bereits erlebt haben. Wer die Situation kennt (ich kenne sie leider nur zu gut) weiß, dass auch ein Mann sehr darunter leidet, damit aber meist anders umgeht als die betroffene Frau. Man merkt wirklich, dass Michael hinter dem steht, was er tut, dass er stolz auf das ist, was er leistet und uns präsentiert., und dass er mitfühlt und sich in die Situation seiner Zielgruppe absolut hineinversetzen kann (da er ja quasi seine eigene Zielgruppe ist).

Nicht nur „Made for Adsense“ oder „Made for Amazon“, sondern echte Websites mit Mehrwert für den Besucher

Mir gefällt daran so besonders, dass uns dieses Beispiel zeigt, dass man nicht nur auf das schnelle Geld abzielen sollte. Man sollte hinter dem stehen, was man macht. Wenn man nur auf Biegen und Brechen Websites rauspumpt, die gemacht sind, um die schnelle Mark mit irgendwelchen Affiliate-Programmen zu machen, fällt man meiner Ansicht nach irgendwann gewaltig auf die Nase. Diese ganzen „Test“-Seiten, die niemals auch nur einen einzigen wirklichen Test durchgeführt haben, sind sowas von falsch und – entschuldigt mein hebräisch – abgrundtiefe Scheiße, dass mein Magen rebelliert wenn ich so einen Dreck sehe. Ich möchte nicht mit den Betreibern solcher Fake-Seiten in Verbindung gebracht werden wenn ich Menschen erzähle, dass ich Nischenseiten betreibe. Viel lieber zeige ich dann das authentische Beispiel von papa.online – denn damit kann ich mich identifizieren, auch wenn es keine Nischenseite im klassischen Sinne ist. Michael, ich wünsche Dir/ Euch viel Erfolg mit dem Portal, mit Eurer Familie und allem, was Du noch so anpackst! Weitermachen! :)  

Veröffentlicht von

Christian Hänsel

Web-Entwickler, SEO-Experte. Ich liebe technisches SEO, die Entwicklung von neuen Ideen und alles rund um das Internet... ja, ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht und gehe auch Montags gerne zur Arbeit.

Ein Gedanke zu „Online-Marketer mit Herz“

  1. Was soll man dazu noch sagen? Ich ziehe meinen Hut ebenso vor Michael – insgesamt ein dufter Kerl! Freut mich dass du das ebenso siehst. Gruß Chris

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