Amazon CPM Ads Erfahrungen Meinung

Amazon CPM Ads: Meine Erfahrungen

Auf einer meiner auf das amerikanische Publikum ausgerichteten Website habe ich seit nun genau zwei Wochen die Amazon CPM Ads im Testbetrieb. Manche jubeln über diese neue Form der Monetarisierung mit Amazon, andere glauben, dass diese Art der Vermarktung nichts einbringt – und wenn, dann nur durch sehr viel Traffic.

Eingebunden habe ich die Amazon CPM Ads zum ersten Mal am 05.04.2016. Jetzt – nach zwei Wochen – möchte ich einmal eine erste kleine Zusammenfassung meiner Erfahrungen mit den Amazon CPM Ads geben. Dabei möchte ich sowohl den technischen wie auch den finanziellen Aspekt beleuchten.

Meine Erfahrungen mit den Amazon CPM Ads

Technischer Aufwand

Der technische Aufwand hält sich in Grenzen. Selbst für technisch nicht versierte Menschen sollte das Erstellen wie auch das Einbinden des Ad Codes in die eigene Website kein Problem darstellen. Mit dem folgenden Formular erstellt man recht einfach seinen eigenen CPM Ad Code.

Amazon CPM Ads - Anzeigencode erstellen
Mit diesem einfachen Formular erstellt man den Amazon CPM Ad Code

Eine Besonderheit ist der Passback Ad Code. Sollte Amazon den Target CPM, also den von dir geforderten Preis pro Tausend Besucher nicht erfüllen können, liefert Amazon den Passback Ad Code aus. Hier kannst du also deinen alten Anzeigencode einfügen. Ich habe hier meinen Adsense-Code eingefügt, so dass die Adsense-Ads gezeigt werden, falls Amazon keine passende Anzeige bereitstellen kann.

Nun muss man nur noch den fertigen Anzeigencode in die Website einbauen – und fertig.

Lohnt sich Amazon CPM finanziell?

Das ist natürlich für so ziemlich jeden Website-Betreiber eine der wichtigsten Fragen bei der Auswahl der richtigen Anzeigentypen und -Netzwerke.

Auf der Website, auf der ich jetzt auch Amazon CPM Ads einsetze, hatte ich zuvor nur Google Adsense am laufen. Ich hatte schon Affiliate-Programme getestet (affili.net, maxbounty), aber das hat mal so gar nichts gebracht.

Da Amazon mir mit dem Passback Ad Code die Möglichkeit bietet, auch weiterhin meine Adsense-Anzeigen zu schalten, war das Risiko eines Umsatzeinbruchs minimal.

Ich habe dann für meine Website zwei Ad-Codes erstellt: Einmal einen Skyscraper 160×600 und ein Medium Rectangle 300×250. Für beide habe ich meine Adsense-Codes als Passback gesetzt.

Wie ist denn nun der CPM?

Ja, mir ist klar, warum du hier bist. Du willst wissen, was die CPM Ads wirklich an Geld bringen.

Die Auswertung für die letzten 14 Tage zeigt folgendes:

Maße Typ
Target CPM USD
Ad Requests Fill % Impressions CPM
300×250 Medium Rectangle
1.50
26,243 45 11,971 $1.44
160×600 Skyscraper
1.50
47,117 46 21,841 $1.50

Ich persönlich finde die Ausbeute gar nicht mal so übel, wenn man bedenkt, dass in etwa 55% der Fälle meine Adsense-Anzeigen gezeigt wurden, die ja auch noch ein paar Euro einbringen.

Ich werde die Amazon CPM Ads weiter testen und auch noch einmal hier im Blog darüber berichten.

Wie sind eure Erfahrungen mit den Amazon CPM Ads? Schreibt es doch in die Kommentare. Ich freue mich auf eure Meinungen.

Veröffentlicht von

Christian Hänsel

Web-Entwickler, SEO-Experte. Ich liebe technisches SEO, die Entwicklung von neuen Ideen und alles rund um das Internet... ja, ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht und gehe auch Montags gerne zur Arbeit.

2 Gedanken zu „Amazon CPM Ads: Meine Erfahrungen“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.